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Psychotherapie

Wie es funktioniert

„Das Leben in Angst zu verleben heißt, es nur zur Hälfte zu leben.“

Das erhöhte Auftreten von Angstzuständen und Phobien ist typisch für unser Jahrhundert und unsere soziokulturelle Umgebung. So bezahlen wir u.a. für den Fortschritt, die Geschwindigkeit und den modernen Lebensstil. Die moderne Anwendung ersetzt zwar keinen vollwertigen psychotherapeutischen Dialog, kann aber gut als Erste Hilfe bei der Bewältigung spezifischer Beschwerden dienen.

Die Hauptsache ruhig-Anwendungen basieren vor allem auf den Prinzipien der Kognitiven Verhaltenstherapie und beinhalten Elemente der rationalen, Entspannungs- und Suggestivtherapie. Sie bieten ausreichend Informationen für das Verständnis der Grundproblematik der umgrenzten Gebiete und auch des Wesens und der Eigenschaften Ihrer Ängste und Angstzustände. Dieser erste Teil jeder Anwendung hilft Ihnen, sich besser auf Ihre Rationalität zu stützen. Haben wir nämlich nicht ausreichend gültige Informationen, ersetzen wir dieses Defizit normalerweise mit Phantasien, Katastrophenszenarien und Fragmenten dessen, was wir irgendwann gehört oder gelesen haben.

Wie wir aber wissen, reicht der Verstand allein nicht aus; auch um die Emotionen muss man sich kümmern. Dazu dienen die weiteren Teile der Anwendungen, die z.B. Elemente der Jacobsonschen progressiven Muskelentspannung enthalten, des Schultzschen autogenen Trainings oder von spezifischen Atemtechniken. Sehr vereinfacht lässt sich das Wirkungsprinzip dieser Techniken wie folgt beschreiben:

Ihrem Organismus ist es ziemlich egal, ob er in realer oder nur gefühlter Gefahr ist. Haben Sie Angst vor etwas? Dann sendet das Gehirn ein Signal an den Rest des Körpers (die sog. Peripherie), damit er sich auf einen Kampf oder auf die Flucht vorbereitet. Die Muskeln spannen sich an, die Gefäße ziehen sich zusammen, die Atem- und Pulsfrequenzen steigen. Dieser Prozess lässt sich nicht irgendwie bewusst beeinflussen, aber mithilfe der erwähnten Techniken schaffen Sie das und können Ihre Emotionen ein bisschen übertölpeln; die Entspannungsschritte bewirken, dass sich die Muskeln entspannen, die Gefäße ausdehnen und sich Atem und Puls verlangsamen, und dieses Mal ist es die Peripherie, die an das Gehirn die Information sendet, dass keine Gefahr droht denn würde sie drohen, könnte der Körper nicht so entspannt sein. Das Gehirn nimmt die Information auf und kümmert sich weiter allein darum, dass Sie noch ruhiger werden.

Und was brauchen Sie dazu? Unsere Anwendung, ein Paar Kopfhörer und irgendein Gerät, mit dem Sie die Anwendung abspielen können (siehe Spezielle Anforderungen an die Hardware). Dann müssen Sie nur noch zuhören und die Anweisungen befolgen.

Eine Liste bereits vorhandener Anwendungen finden Sie hier.

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